Donnerstag, 21. Januar 2010

Zurueck zum Anfang oder neuer Arbeitsplatz in Morogoro

Unser Aufenthalt in Tansania begann in Morogoro in der Sprachschule, danach ging es ab in den Sueden und seit Jaenner bin ich wieder zurueck. Ich habe hier einen neuen Arbeitsplatz und damit verbunden auch eine neue Adresse (Briefe an die alte Adresse in Masasi werden aber trotzdem bei mir ankommen – hoff ich zumindest…)

Fangen wir mal mit der neuen Adresse an:
Justyna Okolowicz
Salvatorian Institute of Philosophy and Theology
P. O. Box 1878 Morogoro
Tanzania
East Africa

Fuer weiteres Interesse: das Institut besitzt auch eine eigene (etwas im Stil veraltete) Homepage: http://www.sds.org/morogoro/

So, zusaetlich habe ich auch eine neue (zusaetzliche) Handynummer. Ich will jetzt keine ausfuerhlichen Darstellungen der verschiedenen tansanischen Mobilfunkanbieter machen, aber soviel sei gesagt: Fuer Sueden war Zain die beste Wahl, doch jetzt fuer Morogoro habe ich zu Vodacom gegriffen (so etwas nennt man dann wohl Schleichwerbung oder so aehnlich)
Hier meine aktuellen Handynummer unter denen ich erreichbar bin (wobei die Voda-Nummer meine main number wird):
  • +255 76 88 466 86 (Voda)
  • +255 78 96 37 449 (Zain)
Vielleicht kurz zu meiner neuen Arbeit am Institut (da mich schon einige danach gefragt haben)…
Qualifizierte Haende werden gebraucht und so arbeite ich hauptsaechlich in der Bibliothek und soll diese leiten bzw. so tun als ob (was ja fuer mich kein Problem sein sollte ;-))
Zusaetzlich soll ich mich dem Layout des Journals welches vom Institut herausgeben wird widmen "Africa Tomorrow".
Das Insitut hat, unter der Leitung des Rektors, auch ein sogenanntes Tutorial Programme geschaffen fuer eines der oertlichen Waisenheime in Mgolole, welches von den Mgolole Sisters betrieben wird. Das Programm wird von drei Studenten betreut und hat zum Ziel den Lernfortschritt und sonstigen –fortschritt der Kinder zu dokumentieren, ihnen bei Schwierigkeiten zu helfen und einfach fuer sie da zu sein. Dieses Tutorial ist Ergebnis eines Seminars in welchem sie sich mit amerikanischen Professoeren damit beschaeftigt hatten was Kinder, welche ohne Eltern aufwachsen fuer Beduerfnisse haben und welche Betreuung sie brauchen. In diesem Team bin ich jetzt auch dabei und bin schon gespannt was wir da alles machen werden.

Verena wohnt im Zimmer neben mir, arbeitet aber nicht am Institut sondern vormittags in einem Kindergarten, der 10min von hier entfernt ist und am Nachmittag in einem (anderen)Waisenheim.

Mein Zeitplan sieht momentan ungefaehr so aus:
Wochentags
>Um 7 Uhr in der Frueh faengt der Tag mit der Messe an
>danach Fruehstueck
>um 8 Uhr faengt meine Arbeit in der Bibliothek an
>um 13 Uhr Mittagessen
>bis 16 Uhr Arbeit in der Bibliothek
>danach geh ich meist Laufen, oder statte dem Waisenheim einen Besuch ab, quatsch mit Leuten, helf irgendwo,...
>und danach nehme ich am Stundengebet und RK der ansaessigen Schwestern teil oder verziehe mich selbst in die Kapelle (tja,…jetzt wohne ich in einem Haus mit eigener Kapelle :-))
>um 18.30 Uhr gibts Abendessen und danach ergibt sich auch immer eine Aktivitaet. Entweder quatschen mit Verena oder den Bruedern, Buch lessen,… schlafen…

Samstags bin ich dann im Waisenheim unterwegs
Sonntag ist Tag des Herrn,kein spezielles Programm, evtl. bin ich da auch im Waisenheim, oder irgendwo sonst unterwegs,...

Achja,… noch was zu unserer Unterkunft hier...
Verena und ich sind Nachbarinnen :-) und wir leben in vollem Luxus hier (im Vergleich zum Sueden).
Wir haben schoene helle Zimmer mit Fliessen am Boden (anstatt nur Beton oder was auch immer das war im Sueden) und wir haben unser eigenes Bad (ebenfalls mit Fliessen, Klobrille, Duschvorhang, Wasser aus dem Wasserhahn,...). Es gibt hier sogar eine Waschmaschine!
Zum Fruehstueck gibt es Milch :-), Kakao,... und vieles andere was das Herz begehrt.
Und da wir jetzt hauptsaechlich mit Priestern, Professoeren und Bruedern zusammen leben, koennen wir auch endlich so viel essen wir wir wollen und werden nicht von unseren Schwestern gemaestet ;-)

Tja, wenn einem dieser "Luxus" mal abgegangen ist, dann weiss man ihn wirklich zu schaetzen! Waer haette gedacht, dass wir uns mal so sehr ueber ein Glas Milch, Strom am Abend, eine Waschmaschine, Wasser aus dem Wasserhanh, usw. freuen wuerden...

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