Sonntag, 22. November 2009

Update - oder was bis jetzt geschah...

Seit unserem Trip "there and back again" hat sich einiges getan. Nichts besonderes natuerlich, denn Lukuledi gehoert nicht zu den Orten wo die Zeit schnell vergeht und sich viel ereignet. Aber ueber einige nette Vorkomnisse moechte ich euch doch nicht in Unkenntnis lassen...

Post
Ich habe diese Woche doch tatsaechlich einen Adventkalender bekommen. Aus Europa. Per Post. Ein selbstgebastelter, individuell fuer mich (davon gehe ich jetzt mal aus) zusammengestellter, original B16 Adventkalender! Ich war-bin-(und werde sein)- begeistert! Danke, danke und nochmals danke an meinen fleissigsten Blog-Kommentierer ;-)
Es kamen auch noch ein paar andere Briefe an und auch fuer jeden einzelnen davon: vielen lieben Dank!
By the way... mal wieder was zum Schmunezeln... es erreichte mich auch mein lang ersehnter und noch laenger in Wien aufgegebener Fuehrerschein... mit dem netten Stempel drauf versehen: "Missent to Thailand"! Schon wieder ein Brief, der einen Umweg ueber Thailand nach Tansania machen duerfte... ich waere sehr dafuer unser oesterreichisches Postpersonal mal in internationaler Geografie zu schulen!!!!

Pikipiki die Zweite
Diese Woche hatte ich meine zweite Pikipi (fuer alle, die sich noch keine Kiswahiligrundkenntnisse angeeignet haben: Motorrad) Fahrstunde mit br. Evance und ich darf berichten, dass ich mit dieser meine Fortbildung abgeschlossen habe! Ich kann Motorradfahren!!!!!!!!!!!!!! Juhuuuu!!!!!!!!!!
Mein Fahrtrainingsuntergrund war Sand und Buschpfad, aber dank Evance habe ich gelernt wie man in diesen Bedingungen nicht haengen bleibt bzw. sonst wie die Kontrolle verliert. Ich liebe Motorradfahren! (Falls ich das noch nicht erwaehnt haben sollte...)

Haare schneiden mal anders
In Tanzania haben die Menschen ganz andere Haare als wir in Europa. Das ist ja ganz nett, vorallem zum anschauen. Problematisch wird es, wenn der langersehnte und -gebrauchte Haarschnitt faellig wird und es weit und breit keinen Friseur gibt, der mit Schere und Buerste umgehen kann. Jaja, Buerste kennt hier niemand und die "Friseurleistung" beschraenkt sich aufs rasieren... unter Umstaenden noch aufs Zoepfe flechten.
Aus diesem Grund trafen sich Verena und ich zum "Beauty-Wochenende" in Masasi. In unserer Luxus-Suite im Hostel (die wir diesmal nur mit einer Kakerlake teilten) bereiteten wir alles vor. Wir suchten und fanden einen Stuhl, der nicht jeden Moment zusammenzubrechen drohte, Lewis (der seit Montag in Masasi ist und auch dort bleiben wird) brachte einen halbkaputten Kamm und zwei ueberraschenderweise gut funktionierende Scheren mit, ich stellte die von allen komisch beaeugelte "Buerste" zur Verfuegung ("Und was macht ihr damit? - Die Haare buersten. - Aha. Und wie geht das? - So. - Das ist ja lustig. Jeden Tag? - Ja. - hihihi....) und los ging's.
Fuer mich genauso wie fuer Verena war es das erste Mal, dass wir nicht dem Friseur zuschauten und Verbesserungswuensche aeusserten, sondern selbst versuchten einen "stufigen" Schnitt zu produzieren. Eine ziemlich anspruchsvolle Angelegenheit, doch bei unserem Koenner-Level kamen die Stufen interessanterweise eh von selbst ;-)

Verena kam zuerst dran - ich versuchte mein Bestes... (mehr Fotos gibts wie immer in meiner Fotogalerie)
Man beachte die, meiner Meinung nach, doch ganz gut gelungenen Stufen...
Dann kam ich dran... Verena gelangen auch ein ganz netter drei-stufiger Schnitt...
Obwohl ich weniger Kuerzung wollte, als Verena fiel das Ergebnis doch umgekehrt aus...
Tatata... das Resultat!

Climb & pray
In der Umgebung von Migongo (das ist der Name der SDS Mission in Masasi) gibt es ein paar nette Berge, die ich gerne, eigentlich fast immer wenn ich in Masasi bin, besuche. Alleine, oder mit br. Albin, Verena,...
An einem spaeten Nachmittag gingen Lewis, br. Albin und ich gemeinsam hoch (an einem anderen Tag Verena, br. Albin und ich). Pfade gibt es dort keine. Der Weg ist das Ziel. Wir kletterten frei in der Gegend herum, gingen wohin uns unser Herz verschlug, entdecken (mal wie immer) neue Orte,... einfach traumhaft.
Auf einem der Felsen setzten wir uns zusammen und beteten gemeinsam den Rosenkranz. Auf Kiswahili. Was fuer ein Geschenk! Beschenkt wurden wir (an beiden Tagen) nicht nur mit dem Gebet, sondern auch mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang.


Die Mangos sind reif!
ENDLICH!!!!!!!!! Jeder, der meine, nennen wir es Mango-Sucht, kennt, kann sich eventuell vorstellen, wie ich mich jetzt fuehle... auf Kiswahili wuerde man sagen: kama mbinguni (=wie im Himmel)! In Lukuledi ist fast jeder zweite Baum ein Mango-Baum (der andere jede zweite ist ein Cashewnuss-Baum) und mittlerweile voll mit herumhaengenden Mangos. Seit ein paar Tagen frage ich mich, ob man Mangokonsum ueberdosieren kann, denn ich futtere diese Teile without break ... bis jetzt liegen noch keine Ergebnisse meiner Langzeitstudie vor :-)

Maria & co.
Der November steht in spiritueller Hinsicht (fuer mich wohlgemerkt) ganz im Zeichen der 33-taegigen Vorbereitung zur Weihe an Jesus durch Maria am 8. Dezember. Es handelt sich dabei um so etwas in der Art wie Exerzitien im Alltag. Jeden Tag gibt es einen Abschnitt aus der hl. Schrift zur Betrachtung. Durch die Betrachtung, Reflexion und Gebet vertraut man Gott Schritt fuer Schritt jeden Teil bzw. Bereich seines Lebens an, um dann am 8. Dezember sein ganzes Leben hingeben zu koennen. Ein bisal mehr Info gibt es hier bzw. bei Interesse einfach googeln.

Sonntag, 15. November 2009

What I read somewhere...

God never asks about our ability or our inability - just our availability.

Sonntag, 8. November 2009

Another nice Blog

Wir haben einen neuen Voluntaer/Missionar aus England - Lewis. Auch er hat einen Blog und den kann ich nur waermstens empfehlen.Da keonnt ihr dann einige Erlebnisse auch von einer anderen Perspektive nachlesen bzw. auch an anderen Episoden und Vorkomnissen teilhaben.

Hier der Link (auch zu finden in meiner Linkliste): Viel Spass damit!

Bei mir gehts heute ab nach Lukuledi. Bye, bye Internet!

Donnerstag, 5. November 2009

United in prayer

but different in languages...
Um ein Gefuehl dafuer zu bekommen wie es fuer mich hier in Tansania manchmal sprachlich drunter und drueber geht und wie unterschiedlich die Sprachen sind, hier ein Uberblick ueber meine 4 gaengigen (Gebets-)Sprachen anhand dreier Grundgebete:
In der Reihenfolge Englisch-Deutsch-Polnisch-Kiswahili

Vater unser
Our Father, who art in heaven, Hallowed be thy Name. Thy kingdom come. Thy will be done, On earth as it is in heaven. Give us this day our daily bread. And forgive us our trespasses, As we forgive those who trespass against us. And lead us not into temptation, But deliver us from evil. Amen.

Vater unser im Himmel, Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Ojcze nasz, któryś jest w niebie, święć się imię Twoje; przyjdź królestwo Twoje; bądź wola Twoja jako w niebie tak i na ziemi; chleba naszego powszedniego daj nam dzisiaj; i odpuść nam nasze winy, jako i my odpuszczamy naszym winowajcom; i nie wódź nas na pokuszenie; ale nas zbaw od złego. Amen.

Baba yetu uliye mbiguni, jina lako litukuzwe, Ufalma wako ufike. Utakalo lifanyike duniani kama mbinguni. Utupe leo mkate wetu wa kila siku, utusamehe makosa yetu, kama tunavyowasamehe na sisi waliotukosea. Usitutie katika kishawishi, lakini utopoe maovuni. Amina.

Ave Maria
Hail, Mary, full of grace! The Lord is with Thee. Blessed art Thou amongst women, and blessed is the fruit of Thy womb, Jesus. Holy, Mary, Mother of God, pray for us sinners, now and at the hour of our death. Amen.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Zdrowaś Maryjo, łaski pełna, Pan z Tobą, błogosławionaś Ty między niewiastami, i błogosławiony owoc żywota Twojego, Jezus. Święta Maryjo, Matko Boża, módl się za nami grzesznymi teraz i w godzinę śmierci naszej. Amen.

Salamu Maria, umejaa neema, Bwana yu nawe, umebarikiwa kuliko wanawake wote, na Yesu, mzao wa tumbo lako, amebarikiwa. Maria Mtakatifu, Mama wa Mungu, utuombee sisi wakosefu, sasa na saa ya kufa kwetu. Amina.

Ehre sei dem Vater
Glory be to the Father, and to the son, and to the Holy Spirit. As it was in the beginning, is now, and ever shall be, world without end. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Chwała Ojcu i Synowi, i Duchowi Świętemu, jak była na początku, teraz i zawsze, i na wieki wieków. Amen.

Atukuzwe Baba, na Mwana, na Roho Mtakatifu. Kama mwanzo, na sasa, na siku zote, na milele. Amina.

Mit den Schwestern und Bruedern Kiswahili, mit den (ponischen) Bruedern Polnisch, mit den Schwestern und auch Lewis Englisch und alleine Deutsch.

Mittwoch, 4. November 2009

There and back again

In den letzten Tagen waren wir im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs... durch halb Tansania, naja, eigentlich durch fast ganz Tansania... Lukuledi-Masasi-Dar-Morogoro-Uluguru-Morogoro-Dar-Masasi-Lukuledi
Die Reise dauerte ein paar Tage in eine Richtung (im Bush, bei teilweiese fehlenden Strassen, geht halt alles a bisal langsamer) und aus diesem Grund hier ein kleiner Rueckblick was sich bis jetzt ereignet hat:

Nach ungeplant laengerem Aufenthalt in Masasi Fahrt am Mittwoch mit Verena und Miriam im Bus (mit dem viel versprechenden Namen "Country") nach Daressalaam.
Sitze ausgestattet mit Supersaugkraft - auch nach mehreren Litern Fluessigkeitsverlust in den Sitz hinein, bleibt ihre Oberflaeche angenehm trocken. Ob sie wohl dasselbe Fuellmaterial verwenden wie pampers oder gar always?
Wir treffen Lukas in Dar und begeben uns zur challenge "Wer kann schneller von seinen Erlebnissen erzaehlen?" in den Garden (und lassen uns dabei von einem Biertschi helfen).
Am Donnerstag Geburtstag-nach-Feier mit br. Bogdan. Wir fangen an mit einem Glaserl Wein in der Frueh, kontinuieren in derselben Weise ueber den Tag hinweg und enden ebenso am Abend. Polen unter sich, sag ich da nur.
Am Freitag Fahrt nach Morogoro mit Br. Edwin in einem Toyota-Landcruiser. Lukas ist nicht dabei, aber dafuer Lewis, ein neuer Volontaer aus England. Die Fahrt erinnert an "Wenn Schlaftabletten anfangen Auto zu fahren". Ich fange an mir Sorgen zu machen, als Br. Edwin waehrend dem Ueberholmanoever bremst (anstatt zu beschleunigen) Nach 5 Stunden kommen wir an (normalerweise braucht man 3). Wir beziehen unsere Suiten (mittlerweile traue ich mir zu so etwas zu beurteilen) und geniessen den high-Standard (= gefliesste Boeden, schoenes Bad, inkl. Duschvorhang, Klodeckel, Strom, sehr sauber,...).
Am Samstag Diakonenweihe im Institut. 25 Diakone werden vom Ortsbischof (der Name ist mit wieder entfallen) in einer ueberfuellten Kirche geweiht, 4 davon von den SDS (juhu!). Die Messe dauert 3 1/2 Stunden, wobei die letzte halbe Stunde fuer diverse Reden reserviert ist. Es ist ein sehr schoenes Erlebnis bei so einem Fest dabei zu sein. Die Kirche ist voll, die Menschen freuen sich und jubeln, die frisch geweihten Diakone strahlen,... und wir mitten drin statt nur dabei :-) Ich bewundere den Weg der 25 jungen Maenner und kann nur sagen: vergelt's Gott! Im Juni werden die SDS Diakone zu Priestern geweiht. Beten wir fuer sie!

Einzug der (noch nicht) Diakone, Priester und des Bischofs
Die Weihe
Die frisch eingekleideten Diakone
Nach dem Gottesdienst stuerzten wir uns auf das Essen (nach 3 1/2 Stunden sind wir am Verhungern, da nutzen uns auch unsere gut angelegten Fettreserven der letzten Wochen nichts). Wir setzten uns also so nah wie moeglich zum Buffet (eh klar, um so schnell wie moeglich beim Essen zu sein) und sind dann doch die letzten...aehm, ja... mit knurrendem Magen erkennen wir den Wahrheitsgehalt der biblischen Worte.
Nach dem Essen, mit vollem Magen, lassen wir die Party-Gesellschaft ihr Fest feiern, helfen der Verdauung durch eine horizontale Position unseres Magens und versuchen am Nachmittag noch etwas vom Kuchen zu ergattern (als ob wir nicht genug gefuttert haetten). Lewis lenkt die Gaeste ab und ich versuche so schnell wie moeglich mit dem Teller voller Kuchen den Weg von der Kueche bis zu unseren Zimmern zu meistern (und den Beute-Verlust so gering wie moeglich zu halten).
Am Sonntag Adventure-trip mit F. Lazarus zu ihm nach Hause in die Uluguru-Mountains. Er kommt aus einem kleinen Dorf in den Bergen, mit dem Namen Homboza. Wir staunen nicht schlecht, als wir mit seinem Gelaendeauto ueber eine Stunde lang den Berg erklimmen. Strassen gibt es da oben keine mehr, Wege eigentlich auch nicht. Pfade ist das einzige was ich noch gelten lassen wuerde , aber auch die hoeren mal auf und wir fahren einfach nur bergauf, quer durchs Gemuese, ohne einen sichtbaren Weg, aber dafuer direkt vor die Haustuer. Was in Oesterreich nicht moeglich waere (da man dort nur fahren darf, wo es auch ausdrueklich erlaubt ist bzw. eine Strasse existiert), ist in Tansania etwas anders... hier faehrt man, wo man fahren kann...
Es wartet oben ein wirkliches Bergdorf auf uns. In Homboza gibt es keinen Strom, kein Fliesswasser, die meisten Haeuser Lehmhuetten,... aber dafuer eine Ruhe und ein Panorama! Einzigartig! Und es ist so kuehl da oben!! Ich haette nicht geglaubt, dass ich jemals in diesem Jahr das Adjektiv "kalt" oder "kuehl" in den Mund nehmen werde (ausser fuer die Bestellung von Bier natuerlich). Die Morgenfrische laesst uns alle in unseren kurzaermligen T-shirts etwas froesteln. Herrlich! und wie angenehm!

Zu Hause beim Bruder (ganz rechts) von F. Lazarus
Das Haus von Lazarus Familie besitzt Solarzellen am Dach, ist dadurch das einzige Haus mit Strom und stellt somit die einzige Stromversorgung weit und breit dar (die naechste ist drei Tage entfernt). Und so wundert es uns nicht, als wir neben der Steckdose so an die 20 Handys liegen sehen. Alle Einwohner (von nah und fern) bringen ihre Handys zum Aufladen. Waehrend dem Abendessen geht eines davon auch an, laeutet und laeutet,... Lazarus hebt ab mit den Worten "the phone is on the charge" und wir haben wieder Ruhe. Wir feiern in der oertlichen Kirche die Messe zu Allerheiligen und Allerseelen und beten beim Grab von der verstorbenen Mutter von F. Lazarus. Es ist verblueffend zu merken, wie sehr wir Europaer dieses Fest mit niedrigen Temperaturen und grauem Himmel verbinden. Aber es ist warm, die Sonne strahlt, wir schwitzen,...
Homboza ist ein richtiges Dorf, abgeschieden von jeglicher Stadt, kein Verkehr, und wenn die Menschen etwas auf dem lokalen Markt verkaufen oder kaufen wollen, dann muessen sie drei Tage Marsch auf sich nehmen - richtig gelesen, drei Tage zu Fuss, da es keine Autos hier gibt (eigentlich ja auch keine Strassen). Hier erleben wir richtiges Gemeinschaftsleben. Die Menschen sind so gastfreundlich und strahlen so viel Freude ueber uns Gaeste von weit weg aus! Wir wandern ein wenig herum - ah! wandern! herrlich! - staunen ueber Gottes Schoepfung (Fotos dazu in meiner Fotogalerie!) und wundern uns wie wir da nur mit dem Auto raufgekommen bzw. wo wir ueberhaupt gefahren sind, da wir keinen Weg erkennen koennen und doch ziemlich ausser Atem sind vom steilen bergauf gehen.

Hier ein paar Fotos (mehr >hier)
The village
Seine Familie
Abendstimmung

Einen Tag spaeter geht es wieder retour. Wir erkennen, dass man in einem Landcruiser nicht unbedingt Strassen zum fahren braucht.

Der Weg mit dem Auto
Von again Morogoro
Am Dienstag besuchen wir Morogoro-City und stuermten den lokalen Supermarkt. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Besuch. Damals dachte ich noch, ‘was fuer ein Kreisler ist das denn?’ und dass man dort ja nicht wirklich was kriegen kann. Mittlerweile, nach ein paar Monaten Tansania, stuerzen wir uns regelrecht auf den toll ausgestatteten Mega-Super-Markt. Es gibt Schokolade! und Gummibaerchen! und Kekse!...
Am Nachmittag treffe ich mich mit F. Marek, wir reden ueber Mission, die Aufgabe des Institutes und er erzaehlt mir auch, wie gross ihr Bedarf an helfenden und qualifizierten Haenden ist.
Am Mittwoch Fahrt zurueck nach Dar. Im Bus, ebenfalls wieder ausgestattet mit Supersaugkraft!
Donnerstag in Dar. Zu Mittag sind wir von F. Lazarus zum Essen eingeladen in einem netten Lokal mit grossem Buffet, ganz nach dem Motto all you can eat. Als wir das tolle Essen sehen, verschieben wir Maedls unsere Diaetplaene mal wieder auf morgen (so geht das ungefaehr jeden Tag seit wir in Masasi sind) und stuerzen uns regelrecht auf das Buffet (vorallem auf den Teil mit den Salaten). Unsere Teller werden beladen mit allen moeglichen Variationen von rohem Gemuese, diversen Roellchen und Baellchen (gefuellt und ungefuellt) und sonstigen -chen. Wir essen in einem Tempo, naja wir schlingen das Essen eher runter... ist schon lustig. Anschliessend besuchen wir noch das Nachspeisenbuffet und dann nocheinmal und nocheinmal... Wir koennen uns nachher fast nicht mehr bewegen, aber es ist uns allen egal, denn im Sueden gibt es so was weit und breit nicht... morgen essen wir dann weniger, machen Sport (wo man keinen Sport machen kann)... jaja, Maedls unter sich... bin schon gepsannt was fuer grossartige neue Plaene diesbezueglich heute am Abend geschmiedet werden...
Freitag 9 Stunden Busfahrt nach Masasi.

Dienstag, 27. Oktober 2009

African challenges :-)

... oder herausgefordert in Afrika...
Wir befinden uns zur Zeit (noch immer) in Masasi... (die Gruende dafuer gehoeren zu einer eigenen Challenge...).
Miriam ist seit Montag bei uns - welch ein freudiges Wiedersehen!
Und wir nutzten die gemeinsame Zeit uns ueber unsere Erfahrungen auszutauschen und auch ueber die Challenges mit denen wir tagtaeglich konfrontiert sind...

Also, welcome to the african challenge...

...wer durchschaut schneller, warum Schwestern und Brueder alles wissen, nur nichts ueber den jeweiligen anderen Nachbarn? Wie man nach Dar es salaam kommt, nachdem man mit beiden geredet hat und einen Tag vor der vermeintlichen (so toll geplanten und super kommunizierten) Abreise noch immer kein Ticket hat und sich mind. zwei Tage vorher darum kuemmern sollte? Warum Brueder nett und Schwestern kompliziert sind?

Bei der Challenge, wer schneller an Milch kommt, macht momentan Miri das Rennen, denn in ihrem Projektort gibt es eine Kuh.
Verena hat sich tapfer geschlagen bei: Wie stehle ich eine Papaya aus dem eigenen Garten? (Ich sage nur: Lauf Forest, lauf!)
Und wer findet mehr Ausreden, warum das Essen zu essen nicht so ganz seinem Plan entspricht? Der Waage zufolge scheitern wir Maedls klaeglich an dieser Challenge...
Wer ergattert mit geringstem Aufwand Kekse? In diesem Fall gewinnt Miriam - sie hat ne Keksdose in der Kueche. (Auf Verena und mich wartet in diesem Fall eine mind. 20km lange journey und auch diese verspricht noch keinen Erfolg...)
Wer erkennt am Geruch des Essens, ob eine Ratte (unter den Feinschmeckern als Landfisch bekannt) dabei ist, oder nicht? Diese Challenge geht eindeutig an Verena.
Wer kann Kuchen backen? Das ist ja noch leicht, ABER: ohne Messbecher, mit dubiosem Backpulver, ohne die Zutaten, die man eigentlich brauchen wuerde, aber dafuer anderen, mit nem Backrohr, das seinem Namen gerecht wird, naemlich ein heisses von Holzkohle beheiztes Rohr ist,... die Temperatur darin zu den Geheimnissen der Schoepfung gehoert und die einzigen bekannten Zutaten die mitgbrachten Schokostueckchen sind... Wir gratulieren Verena ganz herzlich zum 1. Platz.
Wer schafft es, sich in die Hoehle des Loewen zu begeben ohne gefressen zu werden? und nachher sogar mit der versteckten Milch bewirtet wird? Ohne mich selbst loben zu wollen, aber diese Challenge habe ich heute erfolgreich gemeistert.
Wem folgen bei einem Spaziergang durch das Dorf mehr Kinder? Miri! Miri gewinnt!
Bei "Faehrst du noch Gari oder lebst du schon pikipiki?" (es handelt sich dabei um die suahelischen Begriffe fuer Auto und Motorrad) liege ich, br. Evance sei dank! unueberholbar an der Spitze :-)
Wer gewinnt den Run von unserer Unterkunft zum Computer, nachdem das Licht im Zimmer angeht (=Strom da ist)? Da warten wir noch auf die Auswertung der Ergebnisse, aber Verena duerfte heute etwas nach hinten gefallen sein, da sie auf dem Weg unerwartet mit einem Arbeitsauftrag konfrontiert wurde und nicht schnell genug mit einer Ausrede kontern konnte.
...

Aktualisierungen und weitere Herausforderungen folgen demnaechst!

Samstag, 24. Oktober 2009

Post

Rechtzeitig zu meinem Geburtstag erreichten mich zwei Postsendungen... doch handelte sich dabei nicht um Geburtstaggeschenke oder so (wie man ja glauben koennte), sondern einfach nur um ein "uuuuuuur" lang aufgegebenes Paeckchen und einen ebensolchen Brief.
Mein Papa hatte mir Ende August/Anfang September ein Paeckchen nach Dar geschickt (nicht zum Geburtstag, da hat wohl noch niemand daran gedacht). Normalerweise geht Post von Oesterreich nach Dar so an die zehn Tage. Nach fast zwei Monaten war noch immer nichts da und ich hatte schon laengst aufgehoert damit zu rechnen. An meinem Geburtstag war das Paeckchen dann da. Der Grund der Verzoegerung: Es wanderte zuerst nach Thailand und von dort nach Tansania ;-) Tja, jemand auf dem Postamt duerfte wohl den Unterschied zwischen Tansania und Thailand nicht kennen....
Was mich aber wirklich gewundert hat war, dass das Paeckchen trotzdem angekommen ist und nirgends auf dem Weg "untergetaucht" ist, aber das liegt wohl daran, dass keine polnische Post auf dem Weg lag.... :-D
Zeitgleich kam ein Brief von einer sehr, sehr guten Freundin an *freu*. Sie schickte ihn nach Masasi, Ende September. Nach vier Wochen war er dann da. Das interessante: er brauchte uber zwei Wochen von Dar nach Masasi... und laut SDS Bruedern war das sehr schnell....

Also, falls mir jemand Weihnachtswuensche ubermitteln moechte... dann herzliche Einladung sie jetzt zu schreiben ;-))

Wird man aelter auch wenn im Bush die Torte nicht brennt?

Ich hatte Geburtstag, zum ersten Mal in Afrika (ja, wer haette das gedacht..), noch nie vorher bei solch hohen Temperaturen, dafuer umgeben von heranreifenden Mangos, mitten im Bush und doch ausgestattet mit einer elektrischen Brieftaube (wenn Strom da ist, kann man sie sogar aufladen): dem HANDY!
Und das Interessante: ich feierte zweimal Purzeltag :-)
Ich fang einmal mit meinem biologischen an. Dieser Tag Stand ganz im Zeichen von Europa (dh. der virtuellen Kommunikation per Brieftaube) und des Gebetes.
Ich befand mich in Lukuledi, weeeeit weg vom Internet. Doch mein Handy klingelte und blinkte unentwegt (naja, fast :-)), SMS trudelten ein, Familie und Freunde riefen an... wollten wissen wie es geht und natuerlich ihre Glueckwuensche uebermitteln.
An dieser Stelle moechte ich von ganzem Herzen DANKE dafuer sagen!!!! Wenn man wenig Unterhaltung (in seinen Muttersprachen) hat, Schokolade nur noch in Traeumen vorhanden ist, von Gummibaerchen hier noch nie jemand etwas gehoert hat und man am Abend nicht einmal fortgehen kann, um sich sonst wie zu berauschen... Internet ein Luxus sondergleichen ist, tja, dann freut man sich ueber jeden Kontakt mit der Aussenwelt!
Also, vielen, vielen lieben Dank!
Die Zeit in der sich meine Brieftaube ausruhte, nutzte ich fuers Gebet. Ich geniesse es immer sehr am NM in die Kirche zu gehen, den Rosenkranz zu beten, in der Stille zu verharren, die Schrift zu betrachten, mit Jesus mein Leben durchzudiskutieren, ihm mal wieder zu erklaeren was er zu tun hat... :-)
An diesem Tag war ich jedoch einfach nur dankbar. Dankbar fuer mein Leben, meine Moeglichkeiten, Seine Liebe zu mir und vorallem fuer die Gnade Ihn und Seine Naehe spueren zu duerfen.

Am Tag danach folgte der "day after" bzw. der gemeinschaftliche Geburtstag.
Verena ueberraschte mich am Vormittag mit ihrem "Ueberraschungsbesuch" :-)) Ich zeigte ihr Lukuledi, meinen Arbeitsplatz, die Wassernot und am NM gestalteten wir gemeinsam meine English-lesson (an dieser Stelle moechte ich von einer, fuer mich wunderschoenen, Begebung erzaehlen. Vor der besagten Englisch-Stunde kam einer meiner Schueler alleine auf mich zu und fragte mich seit wann ich denn Englisch lerne und erzaehlte mir, dass er das total bewundert, dass ich nach so kurzer Zeit schon zo gut Kiswahili spreche und ob ich glaube, dass er auch mal so gut Englisch sprechen werde koenne. Ich sagte ihm, dass ich das sehr wohl glaube, wenn er lernt und vorallem redet! Er versicherte mir, dass er das tun moechte und er fragte mich, ob ich mit ihm mehr Englisch reden kann und ihm beim Lernen helfen kann, denn er moechte unbedingt Englisch lernen und er hat ja nur das eine Jahr, weil ich ja dann weg bin. Er moechte naemlich mal einen guten Job haben und auch mal aus dem Land raus... er moechte was erreichen. Das sind so Momente, die einem Menschen/Lehrer einfach nur Kraft schenken!)

Hier ein paar Fotos von dieser besagten Englisch-Stunde
Und hier ein Foto mit ein paar von meinen Schuelern

Am Abend feierten wir dann bei den Bruedern, mit Abendessen, einem Biertschi UND dem selbstgemachten Kuchen von der Verena (mit Schokostuecken!!!!!).
Br. Anthon, der mich fuettert, wie es in Tanzania ein Brauch ist (an Festen)

Jetzt koennte sich die Frage stellen: Was macht denn eigentlich den Geburtstag zum Geburtstag? Das biologische Datum (und der von europaeischen Anrufen gepaegte Tag) oder die Feier im Bush (im tanzanischen Sil)?
Die Antwort auf die Frage koennte verherende Folgen fuer das Sternzeichen und somit Leben haben. Aus einer Waage koennte schnell ein Skorpion werden und welche Folgen das haette...ojeoje...
Aber GOTTSEIDANK sind wir Christen von dieser Derterminiertheit unseres Lebens (wieviel wuerde doch nur vom Tag unserer Geburt abhaengen?! bei manchen Horoskop-Fans habe ich das Gefuehl, dass von diesem einen Moment der Geburt mehr an Charakter und Gesundheit abhaengt als von der ganzen genetischen Veranlagung des Menschen, ganz zu schweigen von seinen vielen Lebensjahren...) befreit! Denn wir folgen einem anderen Stern :-)
Von dem es heisst: Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich. (Joh 14,6)
Und Gottseidank steht dieser Weg jedem offen, unabhaengig von allen moeglichen und unmoeglichen Aszendenten, egal wann und wo er geboren ist, wer seine Eltern sind, welcher Kultur er angehoert, welche Talente er hat, wie lange er lebt,...
Das Ziel ist dasselbe doch der Weg gestaltet sich so einzigartig wie jeder Mensch von Gott geschaffen wurde! Denn der Weg ist die persoenliche und lebendige Beziehung des Menschen zu Christus. Und das schoene an einem jeden Weg: man weiss nie was morgen auf einen wartet, muss sich darauf konzentrieren im jetztigen Moment nicht zu stolpern und darf in aller Freiheit darauf vertrauen am Ende das Ziel zu erreichen.

Schon krass, dass einigen Menschen die Determiniertheit ihres Lebens mehr Halt gibt, als die liebende Hand Gottes, die uns seit anbeginn unserer Zeit traegt.

Von der Unmoeglichkeit jemanden an seinem Geburtstag zu ueberraschen...

Im Land der Sonne und jeden Tag zunehmenden Hitze, wo keine Hektik herrscht, man noch Zeit hat fuereinander,...usw. musste ich feststellen, dass es ein Ding der UNMOEGLICHKEIT ist jemanden an seinem Geburtstag zu ueberraschen, denn dazu braeuchte es doch ein wenig vom Zauberwort "Planung"... (eine klitzekleine Brise wuerde schon genuegen!)

Zuerst wollte ich ja Verena an ihrem Geburtstag in Lupaso durch einen Besuch ueberraschen, mit ihr gemeinsam dort feiern und anschliessend mit ihr nach Mtwara ans Meer fahren - soweit mein Plan. Doch da das komplizierter und unplanbarer war als zuerst angenommen, musste ich Verena zwangslaeufig in meine Plaene einweihen und "geplant" zu ihr kommen, um dann in letzter Stunde alle Plaene ueber Bord zu werden und die Feier ganz spontan (innerhalb einer Stunde) nach Masasi zu verlegen, weil die Anreise nach Mtwara sich doch ganz anders ergab als zuerst angenommen. So viel zu Teil 1 der Geschichte.

Teil 2 betrifft meine Geburtstagsueberraschung und hat doch sehr viele allzubekannte Parallen...
Wo soll ich bloss anfangen... ich werde es einmal chronologisch versuchen...
Mein Geburtstag fiel auf einen Donnerstag. Am Montag wollten wir (Verena+ich) Richtung Dar aufbrechen, da wir von hoechster Stelle (=F. Lazarus) zur Diakonenweihe in Morogoro eingeladen wurden und uns so ein einmaliges Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Also, Geburtstag am Donnerstag, Abfahrt von Masasi nach Dar am Montag. Verena hatte den tollen Plan mich am Fr in Lukuledi zu besuchen und zu ueberraschen. Sie informierte meine Schwestern und Brueder ueber ihren Besuch und irgendwie wusste ich auch nichts davon, ausser dass ich sehr stutzig wurde als ich im Gaestezimmer der Brueder ploetzlich frische Blumen stehen sah (die ich in Tansania, ausser auf Straeuchern und Baeumen, noch nie IN einem Gebaeude gesehen hatte) und br. Evance mir am Mittwoch eine Geburtstags-sms schickte :-)
Am Donnerstag am Abend versuchte ich nochmal die Reisedetails fuer Morogoro mit unserer Chefin (=Sr. Elice) abzuklaeren und erfuhr, dass die Abfahrt verschoben wurde, hoechstwahrscheinlich auf Dienstag. Sofort schrieb ich Verena, denn wir hatten ja beide geplant am Samstag nach Masasi zu kommen und irgendwie schienen diese Plaene etwas gefaehrdet. Doch Verenas "Plaene" brachte der ganze "spontane" Umschwung noch mehr durcheinander.. Sie rief mich zurueck, gestand mir ihre Ueberraschungsideen und wir suchten zu zweit nach einer Strategie. Da aber Feste gefeiert werden muessen wie sie fallen (oder wie man sie fallen laesst) beschlossen wir die bereits "geplante" Feier nicht zu verschieben und uns alles weitere dann "spontan" zu ueberlegen :-D

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Abkuehlung am Wochenende

Ich weiss, dass sich die Temperaturen in Oesterreich eher Richtung null bewegen und ich bin mir bewusst, dass Berichte, wie der folgende, eventuell etwas aggressive Stimmungen bei den Lesern "dahoam" verursachen koennten, aber ich fuehle mich nun mal der Wahrheit bei der Berichterstattung verpflichtet...

Also, am Tag nach Verenas Geburtstag ergab sich die Moeglichkeit fuer uns nach Mtwara zu fahren, denn ein Missionar aus England, der mehrere Jahrzehnte in Chingulungulu gewirkt hatte, kam zu Besuch und sollte vom Flughafen abgeholt werden.
Mtwara liegt ca. 180km oestlich von Masasi direkt am Meer. Die Benediktiner, die so ungefaehr das geistliche Zentrum im Sueden Tansanias darstellen, haben dort neben ihrem Kloster auch ein Gaestehaus und wir beschlossen diesem einmal einen Besuch abzustatten. Wir waren einfach ueberwaeltigt!! Das Haus direkt am Meer und in diesem Fall wirklich direkt (nicht wie in so manchen Urlaubsprospekten wo das direkt am Meer sich dann in der naechsten Ortschaft befindet, die fast direkt am Meer ist und wenn der Berg nicht waere auch direkten Sichkontakt haette...)!
Also von der Haustuer bis zum Wasser ca. 10m, vom Wohnzimmer Blick auf den indischen Ozean... keine Menschen, einsame Straende,...

Also rechts "unser" Haus, links das Meer
Blick von der Haustuer

Was unser Herz auch noch erfreute war die Tatsache, dass wir hier (endlich) fuer uns alleine Kochen konnten! Endlich konnten wir dem Maesten fuer ein Wochenende entkommen und ohne Oel kochen (und auch mal eine Mahlzeit entfallen lassen). Wie herrlich!
Dank dem naheliegenden Shop kompensierten wir dann unsere Oel-/Fettersparnis beim Kochen mit Schokolade. Endlich wieder einmal Schokolade! Und endlich ein Geschaeft mit Schokolade! und Milch! Wir tranken Milchkaffee ohne Ende... begleitet von einem Schokoriegel oder zwei...

Fruehstueck mit MILCH!
Danach gingen wir Schnorcheln, badeten in der Sonne und das Wichtigste: erfreuten uns gegenseitig der deutschen Sprache! Tja,... manche Dinge gehen einem ja doch ab :-)
Mit anderen Worten: wir genossen das Wochenende in vollen Zuegen und freuten uns ueber die Abkuehlung, denn in unseren Projektorten wird es nur heisser von Tag zu Tag.

Happy Birthday!

Nein, es handelt sich hierbei nicht um meinen Geburtstag... fuer den ist es ja noch ein wenig zu frueh (wie sicher alle wissen). Aber Verena feierte, als erste von uns Maz, am 10.10. ihren Purzeltag! So langsam kommen die ersten Feiertage, an denen wir merken, dass wir nicht zu Hause im gewohnten Umfeld sind...
Verena feierte ihren 20. Geburtstag, weit weg von Familie, Freunden,... und doch nicht alleine :-)
Wir (dh. sie und ich) trafen uns am Samstag in Masasi (ich kam von Lukuledi und sie von Lupaso) um dieses Grossereignis gemeinsam zu begehen. Als "dada mkubwa" fuehlte ich mich da etwas verantwortlich fuer meine "dada mdogo" :-)
Wir liessen es uns so richtig gut gehen mit ein paar Stunden Internet (was fuer ein Luxus fuer uns...) und einem ausgediegenen Abendessen bei den Schwestern (um Komplikationen zu vermeiden... das erzaehl ich mal privat, denn das wuerde den Rahmen hier sprengen, aber Schwestern und Brueder sind manchmal eine komplizierte und zumal auch explosive Mischung... ;-))
Es gab Geschenke fuer Verena, tolles Essen, sogar Wein und das Beste: EIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wir glaubten es selbst kaum! Koestliches Vanilleeis - da schlug mein Herz hoeher und hoeher! Geburtstag muss man halt haben...
Alles in allem ein toller Abend! Viel Freude und Geschenke!
ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!!!!!

Unterwegs

mit Christus und den Menschen in der Welt

Aktuelle Beiträge

Gesendet
...wurde ich gestern. Von meinen Freunden, meiner...
jussy - 28. Apr, 15:18
Zu Gast in Tansania
Die letzten zwei Wochen war ich mit meinem österreichischen...
jussy - 31. Jul, 23:07
Bye bye Africa!
Das ist mein letzter Eintrag aus Afrika. Morgen um...
jussy - 31. Jul, 23:00
Was für ein Text!
Nach Adam Riese sind die zwei Wochen seit dem 16. rum,...
dariu - 30. Jul, 21:41

Status

Online seit 5857 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 28. Apr, 15:28

Blog Besucher

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Credits


AFRIKA
auf dem Weg nach Afrika
hier & da
im Gebet
in Daten & Terminen
in Diskussion
in Gedanken des Glaubens
Spenden
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren